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Der Herbst: Hochsaison für Gartenarbeit

Ja, auch im Herbst hat Gartenarbeit Hochsaison, denn der Garten will auf den Winterschlaf vorbereitet werden. Beispielswiese müssen die «Gfrörli» unter den Gewächsen vor dem ersten Frost gut geschützt werden. Besondere Aufmerksamkeit braucht auch der Rasen, damit er im nächsten Frühling wieder satt und grün wächst. Nutzen Sie einen trockenen Herbsttag, um sich an die Arbeit zu machen.

1. Rasenpflege

Der Rasen wächst im Herbst langsamer. Dennoch ist es ratsam, den Rasen noch einmal zu mähen. Eine Höhe von 4 cm ist ideal, damit der Rasen im Frühling wieder kräftig wachsen kann. Düngen Sie Ihren Rasen mit einem speziellen Herbstdünger mit hohem Kaliumanteil. Dieser kräftigt den Rasen und schützt ihn gegen den Winterfrost. Um braunen Stellen und vermehrtem Moosbefall vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen Herbstlaub regelmässig vom Rasen zu entfernen.

2. Laub rechen

Buntes Herbstlaub an den Bäumen ist wunderschön anzusehen. Auf dem Rasen haben die farbigen Blätter hingegen nichts verloren. Nutzen Sie zum Einsammeln einen klassischen Laubrechen. Dieser ist schonender als ein Laubbläser und beeinträchtigt auch keine Tiere, die im Garten überwintern. Das Laub können Sie als Frostschutz auf Beeten verteilen, oder im Kompost entsorgen. Aber Vorsicht, langsam verrottendes Laub, beispielsweise von Eiche, Walnuss oder Buche gehört nicht auf den Kompost. Stellen Sie dafür nach Möglichkeit ein separates Gefäss zur Verfügung. Vergessen Sie zudem nicht, die Dachrinne regelmässig von Laub zu befreien, da diese sonst schnell verstopft.

3. Einpflanzen und umpflanzen

Der Herbst ist oft der ideale Zeitpunkt, um neue Bäume zu pflanzen oder nötige Umpflanzungen vorzunehmen. Die Pflanzen bilden am neuen Standort noch im Herbst neue Wurzeln und wachsen gut an. Wer im nächsten Frühling zudem gerne Tulpen, Krokusse oder Narzissen im Garten haben möchte, sollte diese Blumenzwiebeln unbedingt vor dem ersten Frost setzen. Denken Sie daran, die Blumenzwiebeln sollten etwa doppelt so tief im Boden liegen, wie sie hoch sind.

4. Frostschutz

Nicht alle Pflanzen mögen es kalt. Mit dem richtigen Schutz, beispielsweise aus Vlies oder Jute, schützen Sie die «Gfrörli» unter den Pflanzen effektiv und einfach. Viele Kräuter, aber auch Kübelpflanzen müssen Sie nun ins Winterquartier bringen, da sie keine Minustemperaturen vertragen. Besonderen Schutz benötigen auch Dahlien, Gladiolen oder Begonien: Ihre Knollen müssen Sie vor dem ersten Frost ausgraben und einlagern.

5. Rückschnitt

Im August haben wir Ihnen in unserem Blog bereits viele Tipps zum Hecken schneiden verraten.

Im Herbst kann es nun nötig sein, die Hecke noch ein letztes Mal zurückzuschneiden. Einige Gehölze mögen den Rückschnitt jedoch erst zum Jahresbeginn. Auch Rosen sollten Sie erst im Frühjahr schneiden. Wir beraten Sie gerne, was den richtigen Zeitpunkt für einen Rückschnitt Ihrer Pflanzen angeht und schneiden Ihre Gehölze fachgerecht zurück. 

6. Werkzeug, Möbel und Gewächshaus

Gartenwerkzeug sollten Sie im Herbst gründlich reinigen und pflegen, damit es auch im nächsten Frühling noch einwandfrei funktioniert und länger hält. Im Gewächshaus verbreiten sich gerne Moos, Bakterien oder Pilzsporen. Eine gründliche Reinigung im Herbst ist deshalb angebracht und erspart Ihnen eine böse Überraschung im nächsten Jahr. Auch Gartenmöbel wollen gepflegt und vor dem ersten Frost versorgt werden. Um Frostschäden zu vermeiden, ist es zudem wichtig, dass Sie alle Wasseranschlüsse abstellen und die Hähnen offen stehen lassen.

Der Herbst ist übrigens auch die perfekte Zeit für eine Bestandesaufnahme. Sollen es im nächsten Jahr neue Rosenstöcke sein? Oder benötigen Sie neues Gartenwerkzeug? Wir von Zweifel arbeiten vorausschauend und unterstützen Sie gerne bei der Planung und Umsetzung Ihrer nächsten Gartenprojekte.