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Der richtige Rasen für Sonne und Schatten

Die intensive Pflege im Frühling bereitet den idealen Nährboden für Ihren Rasen. Doch für den optimalen Wuchs, ist auch der Standort Ihrer Rasenfläche wichtig. Wollen die Halme trotz Vertikutieren, Wässern, Hegen und Pflegen nicht spriessen, bekommt Ihr Rasen vielleicht zu wenig Licht. Doch Vorsicht: auch zu viel Sonne kann schädlich sein.

Wachstumsfaktor Licht

Neben Wasser und Nährstoffen hängt das Wachstum des Rasens massgeblich vom Licht ab – und zwar von der Dauer der Sonnenbestrahlung und von der Intensität. Ist das Verhältnis zwischen Bestrahlung und Intensität nicht im Gleichgewicht, kommt es zu Stoffwechsel- und Wachstumsstörungen. Das gilt für alle Pflanzen und damit auch für den saftig grünen Rasenteppich in Ihrem Garten. Liegt Ihr Rasen also mehrheitlich in der Sonne, verfügen Sie über ideale Voraussetzungen für eine dichte Grünfläche. Nebst der üblichen Pflege, sollten Sie aber darauf achten, Ihren Sonnenrasen auf übermässige Hitze und Trockenheit vorzubereiten.

Robuster Rasenteppich bei starker Sonne

Möchten Sie einen besonders sonnigen Garten begrünen, setzen Sie am besten auf trockenheitsverträgliche, tief wurzelnde Rasenmischungen. Die Gräser solcher Mischungen wurzeln bis zu 80 cm tief, gelangen so an Wasser in tieferen Erdschichten und sind damit optimal für längere Trockenheit gerüstet. Bei grosser Hitze und Dürren wichtig ist, dass Sie nicht zu häufig, dafür durchdringend wässern. Die Wurzeln der Gräser können nur dann tief in die Erde wachsen, wenn das Wasser tief eindringt. Wässern sollten Sie übrigens bereits dann, wenn die Grashalme schlaff aussehen, nicht erst, wenn sich Trockenschäden in Form von kahlen oder braunen Stellen bemerkbar machen. Der richtige Zeitpunkt für die Rasenbewässerung ist in trockenen Sommern frühmorgens oder am Abend.

Dichter grüner Schattenrasen

Steht Ihr Rasen im Schatten von Hecken, Bäumen oder Gebäuden und bekommt dadurch zu wenig Licht, wächst er schwach und wirkt ausgedünnt. Nach Niederschlägen trocknet eine schattige Fläche zudem langsamer aus und es kann sogar zu Staunässe kommen. Dann wird Ihr Rasen löchrig und anfällig für Unkraut und Moosbefall. Damit die Grashalme auch im Schatten kräftig und regelmässig spriessen, gibt es spezielles Saatgut mit hoher Schattentoleranz. Beispielsweise die Lägerrispe oder Poa supina gilt als Rasenpflanze, die Schatten sehr gut verträgt und ermöglicht auch bei wenig Licht einen dichten Bewuchs. Der Anbau dieser Sorte kann den schattigen Rasenteil Ihres Gartens auch wieder in die dichte Grasnarbe des sonnigeren Bereichs integrieren, sodass Sie eine durchgehend dichte Rasendecke erhalten. 

Der rechte Schnitt am rechten Ort

Aber das schattenverträgliche Saatgut allein beschert Ihnen noch keine satte Gründecke. Ein Schattenrasen braucht genauso viel Pflege wie eine sonnige Grünfläche und trotzdem ein Minimum an Licht. Sie kommen also möglicherweise nicht drum herum, den einen oder anderen Ast Ihres Busch- und Baumbestandes zu lichten, damit genügend Sonnenlicht Ihre Grashalme kitzelt. 

Welcher Rasen für Sie der Richtige ist und was Sie im Unterhalt und der Pflege beachten sollten, erklären Ihnen die Expert*innen von Zweifel gerne bei einem persönlichen Gespräch. Natürlich helfen Ihnen die Gartenprofis auch beim Schnitt von Baum, Busch oder Grashalm. Für letztere geht es allerdings auch vollautomatisch mit unseren cleveren Automowern. Am besten Sie kommen im Schaugarten von Zweifel in Tuggen/​SZ vorbei und überzeugen sich von unserer automatischen und persönlichen Expertise.