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Der richtige Topf für die Terrasse

Für die Wahl der richtigen Gefässe gilt es als erstes zu beachten, ob die Töpfe vor Wind und Wetter geschützt platziert werden oder ob sie jeder Witterung ausgesetzt sind. Während nämlich gewisse Töpfe von der Sonne ausbleichen oder deren Optik durch Hagel und Frost in Mitleidenschaft gezogen wird, können andere bedenkenlos das ganze Jahr draussen aufgestellt werden. In zweiter Linie ist entscheidend, welche Pflanzen Sie in die Töpfe pflanzen möchten und ob diese kälteempfindlich sind oder einen Wasserspeicher benötigen. In unserem Blog stellen wir Ihnen die gängigsten Materialen und deren Vor- und Nachteile vor.

Kunststoffgefässe: Die leichte Variante

Töpfe aus Kunststoff bieten den enormen Vorteil, dass sie leicht sind. So sind Kunststoffgefässe vor allem für grosse Pflanzen ein Muss. Zudem verhindert das Material, dass Wasser gespeichert wird oder schnell verdunstet. Damit eignen sie sich insbesondere für Zitrusgewächse, deren empfindliche Wurzeln keine Verdunstungskälte mögen. Für besonders durstige Pflanzen gibt es Kunststoffkübel mit eingebautem Wasserspeicher. Dieser versorgt die Pflanzen über ein Reservoir über mehrere Tage mit Wasser. 

Der klare Nachteil von Kunststoff liegt in seiner Haltbarkeit: Die Witterung und insbesondere Sonneinstrahlung lassen das Material spröde werden. Zudem sind Kunststoffkübel selten ein Blickfang auf Ihrer Terrasse. Sie lassen sich jedoch gut mit schicken Übertöpfen verschönern. 

Terrakotta und Ton: Die langlebige Wahl

Terrakotta- und Tontöpfe machen sich nicht nur optisch gut auf dem Balkon oder der Terrasse, sie sind darüber hinaus viele Jahre haltbar. Diese Gefässe speichern Wasser und geben dieses nach und nach wieder ab. Im Sommer ein grosser Vorteil, im Winter jedoch könnte es schädlich für Ihre Pflanzen sein, wenn zu viel Wasser im Topf gespeichert ist. Wenn die Töpfe nicht lackiert sind, kann die Wasseraufnahme zudem unschöne Kalkflecken und Moos auf den Töpfen hinterlassen. Um hier vorzubeugen, empfehlen wir, die Terrakotta- und Tontöpfe als Übertöpfe zu verwenden, sprich die Pflanze in einen Plastikgefäss zu pflanzen und dieses anschliessend in den Tontopf zu stellen. Damit können Sie die Pflanzen auch einfacher transportieren, denn die Terrakottakübel sind je nach Grösse sehr schwer zu bewegen. 

Zinkwannen: Die dekorative Entscheidung

Eine weitere sehr langlebige Variante sind Zinkwannen. Diese machen sich auch optisch sehr gut auf der Terrasse. Wenn Sie sich unsicher sind, ob es sich bei der Zinkwanne um verzinktes, pulverbeschichtetes Stahlblech handelt, sollten Sie die Wanne vor dem Bepflanzen unbedingt mit einer schützenden Folie auskleiden. Die Zinkwanne kann sich ansonsten zersetzen und in die Erde übergehen. Als Folge davon könnten Ihre Pflanzen absterben. 

Neben diesen beliebten Varianten eigenen sich insbesondere auch Fiberglas, Polyrattan, Holz, Beton, Edelstahl und Cortenstahl als Pflanzkübel, denn diese ertragen Kälte und Nässe, Frost und Schnee problemlos. Ganz egal für welche Töpfe Sie sich entscheiden, Sie sollten immer darauf achten, dass überschüssiges Wasser über ein Abzugsloch ablaufen kann. Damit dieses nicht verstopft, sollten Sie jeweils zuerst eine Drainageschicht, beispielsweise aus Blähton, in den Topf geben. 

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