Blog 26 Hochbeet

Hoch hinaus

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Beet darf im Hochbeet dank seiner eigenen Wärmeentwicklung bereits im März angepflanzt werden. Sehr gut wachsen dann beispielsweise Spinat oder Radieschen. Doch damit nicht genug der Vorteile: das Hochbeet ist sehr ergonomisch und schont damit den Rücken, die Hüft- und Kniegelenke. Die Pflanzen wachsen schneller und unliebsame Esser wie Schnecken können Sie viel einfacher fernhalten. Hinzu kommt, dass es Hochbeete in unterschiedlichen Materialien und allen erdenklichen Grössen zu haben sind. So sind sie ein toller Eye-Catcher auf dem Balkon, ein gemeinschaftliches Gemüsebeet in öffentlichen Anlagen oder spannendes Gestaltungselement im heimischen Garten.

Es zählen die inneren Werte

Damit die natürliche Heizung funktionieren und Ihr Hochbeet Wärme und Nährstoffe produzieren kann, müssen Sie beim Befüllen das eine oder andere beachten. Ideal sind vier Schichten, wobei diese etwa zu gleichen Teilen eingefüllt werden. Noch bevor Sie jedoch mit dem Befüllen beginnen, empfehlen wir ein Wühlmausgitter am Boden des Hochbeets anzubringen. Direkt auf das Wühlmausgitter kommt dann die erste Lage der Füllung:

1. Die erste Schicht besteht aus grobem Grünschnitt (Zweige oder Äste).
2. Darüber kommt eine Schicht aus feineren Grünabfällen wie Rasenschnitt und Herbstlaub.
3. Jetzt folgt eine Schicht aus normaler Gartenerde.
4. Und zum Schluss geben Sie die Pflanzschicht aus einer Mischung aus Kompost und Blumenerde hinzu.

Mit der Zeit verdichtet und senkt sich die Erde im Hochbeet und Sie müssen nachfüllen. Spätestens nach fünf Jahren sollten Sie Ihr Hochbeet neu aufschichten, da sich die Schichten mit der Zeit vermischen. 

Pflanzenkalender fürs Hochbeet

Jetzt sind Sie bereit für das Bepflanzen Ihres Hochbeets. Dank den wärmenden Schichten können Sie fast rund ums Jahr frisches Gemüse geniessen. Auch beim Hochbeet sollten Sie mit Mischkulturen arbeiten, da sich nicht alle Gemüsesorten miteinander vertragen. Wann welches Gemüse floriert, zeigen wir Ihnen nachfolgend:

  • Ende März: Radieschen, Spinat, Pflücksalate
  • Ende April: Lauch, Zwiebel
  • Mai: Paprika, Gurken, Zucchini
  • Juni / Juli: Karotten, Kohlrabi, Brokkoli
  • August: Endiviensalat, Radicchio
  • September / Oktober: Sellerie, Rucola

Eigens gebaut oder richtig gekauft

Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie Ihr Hochbeet selbst zimmern. Aber auch im Fachhandel finden sich zahlreiche Lösungen. Die Materialwahl soll dabei nicht nur Ihrem persönlichen Geschmack geschuldet sein. Denn egal ob Holz, Naturstein, Metall oder Beton, jedes dieser Materialien hat seine ganz persönlichen Vor- und Nachteile. Die Spezialist*innen von Zweifel beraten Sie gerne bei der optimalen Materialwahl für Ihr Hochbeet.